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Kosovo: Besuch des Kommandeurs der Deutsch-Französischen Brigade
Kosovo,
23.12.2011 (kfor). Seit dem Übergang zu Gate 2 hat die Deutsch-Französische Brigade zwei Kompanien eingesetzt, die einen Teil des Kräftedispositifs der KFOR im Norden der Provinz stellen. Dabei handelt es sich um eine französische Kompanie des
3. Husarenregiments sowie um eine deutsche Kompanie des Artilleriebataillons 295.
In diesem Zusammenhang statteten der Kommandeur der Deutsch-Französischen Brigade, Brigadegeneral Gert-Johannes
Hagemann, zusammen mit seinem Stellvertreter, Colonel Wallerand de
Madre, im Zeitraum vom 14. bis 17. Dezember 2011 seinen Truppenteilen einen Besuch ab.
Brigadegeneral
Hagemann, der in Novo Selo zunächst durch Colonel Serge Calas, dem Kommandeur des französischen Kontingents begrüßt wurde, wurde im Anschluss umfassend in den Verantwortungsbereich der MNBG-E (Multi National Battle Group-East) und der ORF (Operational Reserve Force) durch Lieutenant-colonel Marc
Wallerich, dem Führer des FCP (Forward Command Post) der MNBG-E, eingewiesen.
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Am 15. Dezember traf Brigadegeneral
Hagemann dann bei der Verwaltungsstelle in Brnjak (Dog 31) ein:
Dort leisten die Soldaten der 1. Kompanie des "3e régiment de
hussards" ihren Dienst als Aufklärungskompanie EEI (escadron d’éclairage et d’investigation) im Einsatzland. Nach einem ausführlichen Lagevortrag durch den Kompaniechef über die Gegebenheiten vor Ort machte Brigadegeneral
Hagemann dann einen Rundgang durch die Einrichtungen (Wachposten, Beobachtungsposten sowie Unterkunfts- und Betreuungsbereiche),
und wandte sich im Anschluss daran an die Soldaten der EEI.
Am Folgetag verlegte Brigadegeneral Hagemann zusammen mit Colonel
de Madre zur Verwaltungsstelle nach Jaringe (Gate 1), wo Teile der deutschen Kompanie des Artilleriebataillons 295 eingesetzt sind.
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Zurück im Lager Maréchal de Lattre de Tassigny in Novo-Selo besuchte
das Führungsduo der Brigade die Einheit des Artilleriebataillons 295, die erst kurz zuvor ins Einsatzgebiet verlegt hatte und die in wenigen Tagen den Großteil der Ablösung des ORF stellen soll.
Zum Ende seines Besuches dankte Brigadegeneral Hagemann voller Stolz den Soldaten seiner Brigade für die hervorragende Arbeit, die sie Tag für Tag unter besonders harten Bedingungen leisten, sowie für die hohe Professionalität und den Mut, den sie dabei stets an den Tag legen.
Mit ihrem Auftrag im Kosovo im Rahmen der KFOR führen die Truppenteile der
Deutsch-Französischen Brigade die Arbeit ihrer Vorgänger fort, um die Bewegungsfreiheit der Streitkräfte und der internationalen Organisationen zu gewährleisten.
Insgesamt
werden mehr als 500 Soldaten der Deutsch-Französischen Brigade für eine Dauer
von einem Jahr (mit einer Ablösung nach sechs Monaten) im KFOR-Einsatz
sein.
Text
und Fotos:
Übersetzung:
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